© 2026 Schubert, ROW Pictures, Walker+Worm Film, Gerald Kerkletz Es gibt diese Filme, die sich nicht einschmeicheln. ROSE ist so einer. Schon die erste Einstellung setzt den Tonfall des nun Folgenden: dampfende Äcker in hartem Schwarz-Weiß, Nebel, aus dem sich die Silhouette einer einzelnen Gestalt löst. Ein unbekannter Fremder kommt in ein abgelegenes Dorf. Ein Motiv, das fast so alt ist wie das Erzählen selbst. Doch hier verschiebt sich alles. Die weibliche Off-Stimme erklärt ruhig und sachlich: Die Gestalt heißt Rose (Sandra Hüller) und sie hat viele Jahre im Militärdienst unter anderen Soldaten gelebt. Nun kommt sie in die